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Exkursionen

Rückblick: Eintages-Exkursion des VDSG, Landesverband Saarland e.V. nach Heidelberg

By Exkursionen

Unter dem Motto „Schülerinnen und Schüler für geographische Arbeitsweisen sensibilisieren“ unternahm der Landesverband Saarland des Verbands Deutscher Schulgeographie (VDSG) am Freitag, den 19. September 2025 eine spannende und erkenntnisreiche Exkursion nach Heidelberg. Unter der Leitung von Dr. Karsten Leutheuser und Sabine Himbert, den beiden Vorsitzenden des saarländischen Landesverbandes, nahmen fast 40 Kolleginnen und Kollegen, sowohl im aktiven Schuldienst als auch im Ruhestand befindlich, an der Fortbildungsveranstaltung teil. Ziel war das renommierte Institut für Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wo wir von Prof. Dr. Alexander Siegmund, einem der Mitbegründer der Klimaklassifikation nach Siegmund/Frankenberg, herzlich empfangen wurden.

Bereits auf der gemeinsamen Busfahrt gab es Raum zum Austausch unter den Teilnehmenden aus dem ganzen Saarland. Nach der Ankunft in Heidelberg starteten wir den Tag mit einem kleinen Sektfrühstück, das für einen gelungenen Einstieg und eine angenehme Atmosphäre sorgte. Im Anschluss begrüßte uns Prof. Dr. Siegmund und gab eine interessante Einführung in die Arbeit und die aktuellen Projekte des Instituts für Physische Geographie.

Von etwa 10:30 bis 13:00 Uhr hatten wir die Gelegenheit, die modernen Geo-Labore der PH Heidelberg kennenzulernen. In drei Gruppen konnten wir nacheinander verschiedene Stationen durchlaufen:

  • Digitales Geolabor: An Tablets konnten wir verschiedene Versuche in einem digitalen Labor durchführen, das sich interaktiv und spielerisch wie ein Computerspiel erkunden ließ.
  • Experimente für den Unterricht: Wir konnten praxisnahe Experimente ausprobieren, die sich direkt im Schulalltag einsetzen lassen.
  • GIS-Anwendungen: Ebenfalls vorgestellt wurden schülergerechte GIS-Anwendungen, die einen niederschwelligen Einstieg in die Welt der Geoinformationssysteme ermöglichen.

Während eines kleinen Mittagsimbisses bot sich die Gelegenheit zum weiteren kollegialen Austausch (auch mit den Mitgliedern des Instituts) und zur Diskussion über die vielfältigen Eindrücke des Vormittags.

Am Nachmittag stand bei herrlichem Spätsommerwetter eine rund zweistündige Besichtigung der Bahnstadt Heidelberg auf dem Programm – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands im Bereich nachhaltiger Stadtplanung. Die Teilnehmenden konnten wählen zwischen einem Geocaching oder einer geführten Exkursion mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke, Professor für Humangeographie, der differenzierte Einblicke in die Entwicklung und Herausforderungen dieses noch jungen Stadtviertels vermittelte. Nach einer Kaffeepause in der Bahnstadt traten wir gegen 17:15 Uhr die Rückfahrt an.

Die Exkursion bot den interessierten und engagierten Teilnehmenden an den einzelnen Stationen nicht nur fachliche Impulse und praxisnahe Anregungen für den Geographieunterricht, sondern förderte auch das kollegiale Miteinander und die Vernetzung innerhalb des Landesverbands über mehrere Generationen von Lehrerinnen und Lehrern hinweg. Ein herzlicher Dank gilt abschließend Prof. Dr. Siegmund, Prof. Dr. Hupke und dem gesamten Geographie-Team der PH Heidelberg für die inspirierende Gestaltung des Tages. Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Dr. Fiene, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, die als Ansprechpartnerin vor Ort einen Großteil der Exkursion mitgeplant und koordiniert hat.

Tobias Kutsch (Schriftführer des VDSG, LV Saarland)

Bodenexkursion der Leistungskurse Erdkunde und Biologie des Willi-Graf-Gymnasiums nach Trier

By Exkursionen

Am Freitag, den 13. Juni 2025 unternahmen die Leistungskurse Erdkunde und Biologie des Willi-Graf-Gymnasiums Saarbrücken eine spannende Bodenexkursion nach Trier. Gemeinsam mit unseren Lehrern Herrn Kutsch und Herrn Leidinger starteten wir früh morgens um 8 Uhr am Saarbrücker Hauptbahnhof. Von dort aus ging es zunächst mit dem Zug nach Trier, anschließend weiter mit dem Bus und zu Fuß bis zum Campusgelände der Universität auf dem Petrisberg, wo wir herzlich von zwei Professoren empfangen wurden.

Gleich zu Beginn wurden wir mit Getränken versorgt – eine willkommene Erfrischung bei den sommerlich heißen Temperaturen. Bevor es in die Praxis ging, erhielten wir eine kurze theoretische Einführung in die Thematik der Bodenprofile. Mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation und einem vorbereiteten Skript wurden unsere Grundlagenkenntnisse aufgefrischt und erweitert. Dieses Wissen sollte im weiteren Verlauf des Tages noch angewandt werden.

Dann ging es endlich nach draußen: Direkt neben dem Gebäude befand sich eine kleine Grünfläche, auf der wir in Kleingruppen mit Hilfe eines Pürckhauer-Bohrers und eines Kunststoffhammers selbst Bodenproben bis in etwa einen Meter Tiefe entnehmen konnten. Dabei unterschieden wir bereits die verschiedenen Horizonte des Bodens und untersuchten deren Merkmale wie Farbe, Konsistenz und Zusammensetzung. Außerdem konnten wir die verschiedenen Korngrößen haptisch erleben und bestimmten eine Bodenprobe hinsichtlich ihrer Korngrößenzusammensetzung.

Nach diesem ersten praktischen Teil wurden wir in der Mensa der Universität Trier zu einem kostenlosen Mittagessen eingeladen – eine tolle Geste, die uns allen sehr guttat. Gemeinsam stärkten wir uns, bevor wir zum zweiten Teil der Exkursion aufbrachen.

Ein knapp 30-minütiger Fußmarsch führte uns in ein nahegelegenes Waldstück. Vor Ort teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um zwei weitere Bodenprofile kennenzulernen: eine Braunerde und einen Pseudogley. Wir bestimmten die vorher thematisierten Merkmale wie Farbe, Körnung und Schichtung und diskutierten deren Entstehung sowie die Bedeutung für den jeweiligen Standort.

Gegen 15 Uhr traten wir den Rückweg zum Campus an, da unsere Rückreise nach Saarbrücken bevorstand. Auf dem Weg durch ein Neubaugebiet erläuterte uns einer der Professoren noch verschiedene Maßnahmen zur Bodenanpassung, wie z.B. spezielle Wasserauffangsysteme zur Hochwasserprävention.

Gegen 18 Uhr erreichten wir wieder den Saarbrücker Hauptbahnhof – erschöpft, aber voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Trotz der großen Hitze war es ein lehrreicher, spannender und insgesamt sehr gelungener Tag, der uns wertvolle Einblicke in den Boden und seine Bedeutung gab.

An dieser Stelle danken wir Prof. Dr. Thiele-Bruhn und Dr. Schneider für die Vorbereitung und Durchführung unserer Exkursion.

(Hanna J., LK Erdkunde 11)

 

Eintages-Exkursion des VDSG, Landesverband Saarland e.V. nach Heidelberg – ein Erfolg!

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Unter dem Motto „Schülerinnen und Schüler für geographische Arbeitsweisen sensibilisieren“ unternahm der Landesverband Saarland des Verbands Deutscher Schulgeographie (VDSG) am Freitag, den 19. September 2025 eine spannende und erkenntnisreiche Exkursion nach Heidelberg. Unter der Leitung von Dr. Karsten Leutheuser und Sabine Himbert, den beiden Vorsitzenden des saarländischen Landesverbandes, nahmen fast 40 Kolleginnen und Kollegen, sowohl im aktiven Schuldienst als auch im Ruhestand befindlich, an der Fortbildungsveranstaltung teil. Ziel war das renommierte Institut für Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wo wir von Prof. Dr. Alexander Siegmund, einem der Mitbegründer der Klimaklassifikation nach Siegmund/Frankenberg, herzlich empfangen wurden.

Bereits auf der gemeinsamen Busfahrt gab es Raum zum Austausch unter den Teilnehmenden aus dem ganzen Saarland. Nach der Ankunft in Heidelberg starteten wir den Tag mit einem kleinen Sektfrühstück, das für einen gelungenen Einstieg und eine angenehme Atmosphäre sorgte. Im Anschluss begrüßte uns Prof. Dr. Siegmund und gab eine interessante Einführung in die Arbeit und die aktuellen Projekte des Instituts für Physische Geographie.

Von etwa 10:30 bis 13:00 Uhr hatten wir die Gelegenheit, die modernen Geo-Labore der PH Heidelberg kennenzulernen. In drei Gruppen konnten wir nacheinander verschiedene Stationen durchlaufen:

    • Digitales Geolabor: An Tablets konnten wir verschiedene Versuche in einem digitalen Labor durchführen, das sich interaktiv und spielerisch wie ein Computerspiel erkunden ließ.

 

    • Experimente für den Unterricht: Wir konnten praxisnahe Experimente ausprobieren, die sich direkt im Schulalltag einsetzen lassen.

 

  • GIS-Anwendungen: Ebenfalls vorgestellt wurden schülergerechte GIS-Anwendungen, die einen niederschwelligen Einstieg in die Welt der Geoinformationssysteme ermöglichen.

 

Während eines kleinen Mittagsimbisses bot sich die Gelegenheit zum weiteren kollegialen Austausch (auch mit den Mitgliedern des Instituts) und zur Diskussion über die vielfältigen Eindrücke des Vormittags.

Am Nachmittag stand bei herrlichem Spätsommerwetter eine rund zweistündige Besichtigung der Bahnstadt Heidelberg auf dem Programm – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands im Bereich nachhaltiger Stadtplanung. Die Teilnehmenden konnten wählen zwischen einem Geocaching oder einer geführten Exkursion mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke, Professor für Humangeographie, der differenzierte Einblicke in die Entwicklung und Herausforderungen dieses noch jungen Stadtviertels vermittelte. Nach einer Kaffeepause in der Bahnstadt traten wir gegen 17:15 Uhr die Rückfahrt an.

Die Exkursion bot den interessierten und engagierten Teilnehmenden an den einzelnen Stationen nicht nur fachliche Impulse und praxisnahe Anregungen für den Geographieunterricht, sondern förderte auch das kollegiale Miteinander und die Vernetzung innerhalb des Landesverbands über mehrere Generationen von Lehrerinnen und Lehrern hinweg. Ein herzlicher Dank gilt abschließend Prof. Dr. Siegmund, Prof. Dr. Hupke und dem gesamten Geographie-Team der PH Heidelberg für die inspirierende Gestaltung des Tages. Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Dr. Fiene, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, die als Ansprechpartnerin vor Ort einen Großteil der Exkursion mitgeplant und koordiniert hat.