Die Geographen wissen es …
Stellungnahme des VDSG zur aktuellen Diskussion bezüglich einer möglichen Schließung des Lehramtsstudienganges Geographie an der Universität des Saarlandes
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Litauen ist mit 3,4 Mio. Einwohnern das bevölkerungsreichste Land des Baltikums. Mit der Unabhängigkeit des Staates von der Sowjetunion (1991) veränderte sich nicht nur die politische Situation des Landes, sondern auch seine wirtschaftlichen und sozio-demographischen Strukturen.
von Jochen Kubiniok
Der Begriff Waldsterben wurde in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als Ausdruck für die Veränderung Deutscher und Europäischer Waldökosysteme geprägt. Er stellt zum damaligen Zeitpunkt die mediale, öffentlichkeitswirksame Umsetzung rund 10jähriger wissenschaftlicher Messreihen der Universität Göttingen unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich im Solling ( Ulrich et al 1979, Ulrich 1981) dar, die eine extrem hohe atmogene Säure- und Stickstoffbelastung sowie eine daraus resultierende Destabilisierung mitteleuropäischer Waldökosysteme belegten.
Erneuerbare Energien gelten allgemein als „unerschöpflich“, da sie von der Natur ständig nachgeliefert werden, also „nachhaltig“ sind. Hierzu zählen die regelmäßig, direkt und indirekt von der Sonne gelieferten solaren Energien Wärme, Licht, Windenergie, Wasserkraft und Biomasse.1 Stehen diese deshalb aber auch in unbeschränkten Mengen zur Verfügung – oder stößt ihre Nutzung an Grenzen, die vom Raum oder durch den Menschen selbst gesetzt werden?
„Ökonomische Zusammenhänge gewinnen immer mehr an Bedeutung. – Mehr denn je ist es in der heutigen Zeit notwendig, ökonomische Zusammenhänge zu begreifen, um auch die komplexen Vorgänge in unserer Gesellschaft erkennen und verstehen zu können. Dies gilt umso mehr, als die wachsende Bedeutung der Dienstleistungen und das Vordringen der Informationstechnologien in alle Bereiche des Lebens mit ungeheuerer Geschwindigkeit voranschreiten – ebenso wie die Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft.“ (1) Auf gedanklichen Grundlage dieser Art wurden in den neunziger Jahren die Forderungen aus der Wirtschaft nach der Vermittlung von mehr Wirtschaftswissen in Schulen immer lauter.
Seit der Osterweiterung am 1. Mai 2004 finden in der Europäischen Union 75 Millionen neue EU-Bürger ein Zuhause. Der politische und wirtschaftliche Zusammenschluss der nunmehr 25 Länder stellt eine einmalige Chance für das Leben seiner Einwohner dar. Gerade in den Grenzregionen bieten sich den Menschen vielfältige Möglichkeiten, die kulturelle Vielfalt, die Andersartigkeit der Nachbarländer sowie die Vor- und Nachteile hautnah in Alltagssituationen zu erleben.