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Tim Kallenborn

„Saarlän­dische Schü­ler­in­nen und Schü­ler haben mit ZORA gu­te Kar­ten!“ Das Lan­des­amt für Ka­tas­ter-, Ver­mes­sungs- und Kar­ten­wesen stellt saar­län­disch­en Schu­len das ge­o­gra­fisch­e In­for­ma­tions­system kostenlos zur Ver­fü­gung

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Für den Erdkundeunterricht im Saarland beginnt jetzt eine neue Zeitrechnung. Denn ab sofort hält das geographische Informationssystem „ZORA“ (Zeichnen, Orientieren, Rechnen, Auskunft) des Landesamtes für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK) Einzug in die saarländischen Klassenzimmer.

Reconstruction Map und Conceptual Change – Eine Me­tho­de zur Um­setz­ung des kon­struk­ti­vis­tischen An­satz­es

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von Carina Peter

Kinder und Jugendliche bauen Vorstellungen auf, die sie aus Medien wie Internet und Fernsehen erhalten haben. Aber auch alltägliche Erfahrungen oder Gespräche mit Eltern und Freunden führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler Vorstellungen, Erklärungsmodelle und Konzepte (conceptions) zu Sachverhalten und Phänomenen entwickeln. Diese Präkonzepte sind oftmals nicht mit den in der Schule vermittelten Unterrichtsinhalten kompatibel. Der Lehrer übergeht diese Konzepte häufig in dem Glauben, sie werden sich im Laufe des unterrichtlichen Prozesses relativieren. Dabei sind solche Präkonzepte fest im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler verankert und „lassen sich im Unterricht nicht einfach überwinden oder ersetzen“ (Reinfried 2007: 22). Präkonzepte haben sich als eine zentrale Ursache für Lernschwierigkeiten erwiesen (vgl. DUIT 1993: 16). Daher scheint es von Bedeutung zu sein, sie im Unterricht zunächst aufzugreifen, um sie dann einbeziehen und wandeln zu können.

Der Mythos vom „Brüc­ken­fach“

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von Peter Weichhart

Mythen, Metaphern und Stereotype erleichtern uns zweifellos das Leben. Sie reduzieren Komplexität, lassen Zusammenhänge und Probleme als klar verständlich erscheinen […]. Das Reden von der Geographie als „Brückenfach“, „Schnittstellenfach“ oder als „integrierende Disziplin“ gehört für mich zu den geistesgeschichtlich wie fachpolitisch besonders wirksamen Metaphern, weil es ein sehr komplexes und schwieriges Problem auf eine geradezu geniale Weise vereinfacht und mit der implizit präsentierten Problemlösung für den disziplinär sozialisierten Rezipienten eine hohe Evidenz evoziert.

Was macht eigentlich die Schul­ge­o­gra­phie?

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von Frank-Michael Czapek

Liebe Leser,
diese im Duktus der Journaille daher kommende Frage soll durchaus ernsthafter Gegenstand dieses Editorials sein. Es ist zudem eine überfällige Frage, denn lange ist an dieser Stelle nichts Derartiges angesprochen worden.

Bil­dungs­stan­dards im Fach Ge­o­gra­phie für den mit­tle­ren Schul­ab­schluss

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Ein Überblick auf dem Weg zu einem kompetenzorientierten Geographieunterricht
von Jürgen Neumann
Seit Anfang dieses Jahres liegen die Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss – mit Aufgabenbeispielen – in der 5.Auflage vor. Die große Resonanz über die Grenzen der Schulgeographie hinaus zeigt, wie wichtig es war, diejenigen Merkmale, die das Fach bestimmen, niederzuschreiben und sie mit praxisbezogenen Aufgabenstellungen versehen in die Öffentlichkeit zu tragen.