Neue Wanderliteratur:
NEULAND HEIMAT Bd. 4
Entdeckungen im Saar-Mosel-Raum – Rundwanderungen in der Region Saar und Umland
Anregungen für den Erdkundelehrer
Neue Wanderliteratur:
NEULAND HEIMAT Bd. 4
Entdeckungen im Saar-Mosel-Raum – Rundwanderungen in der Region Saar und Umland
Anregungen für den Erdkundelehrer
Für den Erdkundeunterricht im Saarland beginnt jetzt eine neue Zeitrechnung. Denn ab sofort hält das geographische Informationssystem „ZORA“ (Zeichnen, Orientieren, Rechnen, Auskunft) des Landesamtes für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK) Einzug in die saarländischen Klassenzimmer.
SOL ist ein systemischer Ansatz von Unterricht, bei dem es um ein Netz verschiedener Disziplinen geht. SOL kann nicht installiert oder eingeführt werden, sondern es muss systematisch und zielorientiert erlernt werden.
Kinder und Jugendliche bauen Vorstellungen auf, die sie aus Medien wie Internet und Fernsehen erhalten haben. Aber auch alltägliche Erfahrungen oder Gespräche mit Eltern und Freunden führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler Vorstellungen, Erklärungsmodelle und Konzepte (conceptions) zu Sachverhalten und Phänomenen entwickeln. Diese Präkonzepte sind oftmals nicht mit den in der Schule vermittelten Unterrichtsinhalten kompatibel. Der Lehrer übergeht diese Konzepte häufig in dem Glauben, sie werden sich im Laufe des unterrichtlichen Prozesses relativieren. Dabei sind solche Präkonzepte fest im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler verankert und „lassen sich im Unterricht nicht einfach überwinden oder ersetzen“ (Reinfried 2007: 22). Präkonzepte haben sich als eine zentrale Ursache für Lernschwierigkeiten erwiesen (vgl. DUIT 1993: 16). Daher scheint es von Bedeutung zu sein, sie im Unterricht zunächst aufzugreifen, um sie dann einbeziehen und wandeln zu können.
von Peter Weichhart
Mythen, Metaphern und Stereotype erleichtern uns zweifellos das Leben. Sie reduzieren Komplexität, lassen Zusammenhänge und Probleme als klar verständlich erscheinen […]. Das Reden von der Geographie als „Brückenfach“, „Schnittstellenfach“ oder als „integrierende Disziplin“ gehört für mich zu den geistesgeschichtlich wie fachpolitisch besonders wirksamen Metaphern, weil es ein sehr komplexes und schwieriges Problem auf eine geradezu geniale Weise vereinfacht und mit der implizit präsentierten Problemlösung für den disziplinär sozialisierten Rezipienten eine hohe Evidenz evoziert.
Seit Anfang dieses Jahres liegen die Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss – mit Aufgabenbeispielen – in der 5.Auflage vor.
Liebe Leser,
diese im Duktus der Journaille daher kommende Frage soll durchaus ernsthafter Gegenstand dieses Editorials sein. Es ist zudem eine überfällige Frage, denn lange ist an dieser Stelle nichts Derartiges angesprochen worden.
Konkret: Wie lässt sich Geographieunterricht mit den Bildungsstandards und den vier Raumkonzepten entlang eines Kompetenzerwerbsschemas – mit einem erkennbaren Mehrwert – planen und auswerten?
Mit der angekündigten Behandlung von Strategien zur Vermeidung des Lehrens und des Lernens (als einem der Irrwege der gegenwärtigen Reform) ist zunächst der Irrtum, der hier vorliegt, zu bestimmen.
Ein Überblick auf dem Weg zu einem kompetenzorientierten Geographieunterricht
von Jürgen Neumann
Seit Anfang dieses Jahres liegen die Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss – mit Aufgabenbeispielen – in der 5.Auflage vor. Die große Resonanz über die Grenzen der Schulgeographie hinaus zeigt, wie wichtig es war, diejenigen Merkmale, die das Fach bestimmen, niederzuschreiben und sie mit praxisbezogenen Aufgabenstellungen versehen in die Öffentlichkeit zu tragen.